Aktivitäten

 

 2010 und 2011 wollen wir uns intensiv dem Themenkreis "Sucht" widmen:

 

Sucht verhindern helfen

 

Ablauf des Projektes:

Diagnosephase   -   Zieldefinition   -   Evaluationsphase

 

Projektdauer ca. 2 – 3 Jahre

Wesentlich ist die Nachhaltigkeit.

 

Projektleiterin wird die Leiterin des Arbeitskreises der Gesunden Gemeinde St. Florian Uschi Leibensperger sein, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Suchtprävention (Pro Mente).

Unterstützt wir das Projekt vom Bürgermeister Robert Zeitlinger.

 

 

Zeitplan - Diagnosephase

 

Am 12. und 14. April 2010 fanden im Pfarrsaal die Treffen der Fokusgruppen für Jugendliche und für Erwachsene statt.

Herzlichen Dank an alle, die sich dafür Zeit genommen haben.

 

 „Welche Bedürfnisse sind da?“ und

„Wie erleben die Jugendlichen und die Erwachsenen den Alltag?“ waren dabei die wichtigsten Fragestellungen.

 

 
 
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Aus unserer Arbeit der letzten Monate haben sich drei große Themen heraus kristallisiert.

                                          

„Jugend stärken“ 
 

Arbeitskreismitglied Thomas Holzmann hat diesen Bereich übernommen – 2 Termine haben bereits stattgefunden – wobei hier die Vertreter der verschiedensten Jugendorganisationen gemeinsam einige Themen erörterten und Lösungen ausarbeiten. Das Projekt nennt sich inzwischen „Projekt Young“ und läuft bereits von selbst.

Folgende Themen wurden andiskutiert:

  • Eislaufplatz für die Jugend

  • Jugendzeitung

  • Jugendticket für ein Ortstaxi

  • Ferienpass auch für die Jugend welche nicht in Florian in die Schule geht

  • Neues gemeinsames Jugendzentrum

 

„Erwachsene sensibilisieren und informieren“

 

Der Arbeitskreis hat sich bei seiner Sitzung am 2.12. 2010 dafür entschlossen für nächstes Jahr Elternrunden / Elternstammtische zu organisieren und offene Gesprächsrunden über Direktmailing den Eltern aus St.Florian anzubieten.

Dazu werden wir Personen / Gesprächspartner einladen, welche zum Thema Suchtprävention  Fachwissen und Praxiswissen haben, um den Eltern Rede und Antwort zu stehen.

 

„Vereinsmitglieder ausbilden“

 

Wir werden mit den Vereinsverantwortlichen persönlichen Kontakt aufnehmen, Ihnen in einem Gespräch vermitteln, wie wichtig Vorbeugung in Vereinen für unsere Jugend ist und dazu Workshops anbieten.

 

 

 

 

Allgemeine Information:

 

Sucht hat viele Ursachen, deshalb muss man auf vielen Ebenen ansetzen, um sie zu verhindern. Suchtvorbeugung ist nicht allein Sache von Experten, sondern geht uns alle an!

 

Sucht ist eine Krankheit und bedeutet die Abhängigkeit von einer Substanz oder von einem Verhalten. Der Konsum von Alkohol, Nikotin oder illegalen Drogen kann genau so abhängig machen wie Glücksspiel, einkaufen oder essen.

 

Suchtvorbeugung kennt viele Methoden

Die Änderung von Verhalten oder Bewusstsein lässt sich nur selten über Abschreckung oder moralische Aufrufe erreichen. Moderne Suchtprävention berücksichtigt daher die vielen Faktoren der Suchtentstehung. Sie ist langfristig und regelmäßig – verzichtet also auf einmalige Aktionen, die nicht in ein Gesamtkonzept eingebettet sind.

 

Mögliche Ebenen für Suchtvorbeugung sind:

  • Die einzelne Person: Persönliche Kompetenzen sind Schutzfaktoren gegen Sucht! Dazu gehören z.B. Kommunikationsfähigkeit, Selbstwertgefühl, Selbstbehauptung (Nein sagen können), die Fähigkeit, Probleme zu lösen oder Gefühle auszudrücken…etc.

  • Das persönliche Umfeld eines Menschen: Zwischenmenschliches Klima in Familie, Schule oder am Arbeitsplatz, Freundeskreis, Arbeitsbedingungen, Zukunftsperspektiven, Freizeitgestaltung, Möglichkeiten zur Erholung.

  • Information: Sie muss sachlich und dem Alter angemessen sein. Reine Abschreckung, die Risiken einseitig und übertrieben darstellt, ist nicht Ziel führend und kann manche Jugendliche sogar neugierig machen.

  • Politik: Gerade Alkohol und Nikotin sind sehr leicht zugänglich und dürfen, wenn auch mit Einschränkungen, immer noch beworben werden. Jugendschutzgesetze und Nichtraucherzonen werden kaum eingehalten und kontrolliert. Hier ist der Gesetzgeber ebenso gefragt wie bei Besteuerung, Preisgestaltung und Sozialpolitik – denn Arbeitslosigkeit und materielle Unsicherheit sind Risikofaktoren für Sucht.

  • Gesellschaft: Manche Einstellungen, die Sucht begünstigen, halten sich hartnäckig. Dazu gehören etwa der Gruppendruck bei Alkohol („Ein echter Mann verträgt was!“), die weit verbreitete Akzeptanz des Rauchens (obwohl auch Passivrauchen die Gesundheit schädigt) oder die hohe Bedeutung von Konsumgütern und Schönheitsidealen („Nur schlank ist schön!“). Jeder von uns kann diese Einstellungen hinterfragen!
    (Quelle: Sucht verhindern helfen – Institut Suchtprävention)

 

Da dieses Thema sehr viele Schwerpunkte (Esssucht, Alkohol, Nikotin, Medien, Medikamente,...) beinhaltet wird es eine ganze Reihe unterschiedlicher Aktivitäten geben, die wir Ihnen an dieser Stelle rechtzeitig vorstellen werden.

 

Wir wollen vor allem die Suchtprävention uns zum Thema machen und aufklärend bzw. vorbeugend agieren.

Wir hoffen auch auf diesem heiklen Gebiet mit reger Teilnahme und Unterstützung.

 

 

 

 
16. 08. 2010:

 

 

3D Bogensport in Bad Zell:
 

 Zum Bericht:

 

 

 

 

 
05. – 08.12.2009:

 

 

4 Tage Wellness in der Therme Heviz:

 

 Zu den Bildern:

 

 

 

 

 

 
November 2009:
   

Vortragsreihe Gesunder Monat November:

 

 Zur Zusammenfassung:

 

 

 

   
   
August 2009:
   
 

Kinderkochen für Mama und Papa:

 

Grosse Begeisterung herrschte bei allen Kindern am 17. August 2009 in der Hauptschule St. Florian beim Kochen für die Eltern.

 

 Zu den Bildern: